Rechtsanwälte Steuerberater Notare Sachverständige Verkehrspsychologen InternKontakt
Home
 
Archivsuche:


Eine trotz Löschung weiterbestehende GmbH ist ohne Nachtragsliquidator nicht verfahrensfähig

(BayObLG, Urt. v. 14.08.2002 - 3 Z BR 154/02)

Leitsatz der Redaktion:
Eine trotz Löschung weiterbestehende GmbH ist ohne Nachtragsliquidator nicht verfahrensfähig.


Die Antragstellerin vertrat die Antragsgegnerin, eine GmbH, in dem Beschwerdeverfahren gegen einen Antrag auf Löschung. Nach Stellung des Antrags auf Festsetzung der anwaltlichen Vergütung gegen die eigene Partei wurde die Antragsgegnerin wegen Vermögenslosigkeit gelöscht.
Das Gericht hat den Antrag abgewiesen. Die hiergegen gerichtete sofortige Beschwerde blieb erfolglos.

Der Kostenfestsetzungsantrag sei unzulässig, weil die Verfahrensgeschäftsfähigkeit einer GmbH mit ihrem Erlöschen ende. Stelle sich nachträglich heraus, dass die GmbH noch Vermögen besitzt, werde ihre Abwicklung, bzw. Liquidation durchgeführt. Im Falle einer derartigen Existenz sei gleichwohl gesetzliche Vertretung erforderlich. Da die Antragsgegner keinen Antrag auf Ernennung eines Liquidators gestellt hatten, führe das Fehlen der Verfahrensgeschäftsfähigkeit zur Unzulässigkeit des Antrags auf Kostenfestsetzung.


Quelle: GmbHRundschau 2002, 1077
[§ 141a FGG]



© juracontent.de





advocat24 Report
Steuerberater Report
Notar Report
Archiv
Anwaltsuche
Steuerberatersuche
Notarsuche
Sachverständigensuche
Verkehrspsychologensuche
Wir über uns
Leistungen
Nutzungsbedingungen
Kontakt
Email
Impressum

English version

Home
  Newsletter abonnieren
Rechtstipps
Mitglied werden?
Rechtsanwälte Steuerberater Notare Kontakt Intern
top