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Nach Trennung keine Rechte am Kind für homosexuellen Partner

(OLG Hamm, Urt. v. 05.09.2000 - 11 UF 22/00)

Leitsatz der Redaktion:
Der homosexuelle Partner erlangt nach der Trennung keine Rechte am Kind.


Die Parteien streiten nach einer Trennung über das Umgangsrecht des inzwischen fünfjährigen Kindes. Sie hatten zuvor 11 Jahre als lesbisches Paar zusammengelebt. Der Kinderwunsch wurde in Holland per künstlicher Befruchtung erfüllt. Nach der Trennung der Parteien verblieb das Kind bei seiner leiblichen Mutter, die ihrer ehemaligen Lebensgefährtin jedes Zusammentreffen mit dem Kind verweigerte. Der Antrag auf Umgang blieb erfolglos.

Eine homosexuelle Frau habe nach der Trennung von ihrer Partnerin kein Recht an dem, auf Grund eines gemeinsamen Entschlusses künstlich gezeugten Kind. Die Antragstellerin sei nicht die leibliche Mutter des Kindes und habe zu diesem Kind keine rechtliche Beziehung. Sie sei des Weiteren weder mit dem Kind verwandt noch verschwägert und gleiche damit einer Fremden. Auch die frühere Beziehung zu Mutter und Kind verleihe ihr keine Rechte. Es sei im Übrigen ohne Bedeutung, dass sie vor der Trennung das Kind versorgt hat und dieses eine enge Bindung zu ihr hat.

Quelle: Eigener Beitrag
[§§ 1600 ff BGB]



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