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Nutzungsentschädigung nach Auszug eines Ehepartners aus Haus

(LG Coburg, Urt. v. 28.10.2003 - 23 O 966/02)

Leitsatz der Redaktion:
Bewohnt ein Ehepartner nach dem Auszug des anderen das beiden gemeinsam gehörende Haus alleine weiter, hat er eine Nutzungsentschädigung zu zahlen. Diese beträgt bei Miteigentum zu gleichen Teilen 50 % der erzielbaren Miete.

Die klagende Ehefrau (Kl.) verließ ihren Mann und das gemeinsame Anwesen. Daraufhin forderte sie Ihren Ehegatten auf, sie für die alleinige Benutzung der vormaligen Ehewohnung zu entschädigen. Der Beklagte (Bekl.) lehnte jedoch mit der Begründung ab, sie habe freiwillig das Haus verlassen und könne im Übrigen ihren Anteil vermieten.

Das LG gab jedoch der Klage statt und verurteilte den Bekl. zur Zahlung von EUR 210,- monatlich.

Die Kl. habe aus ihrem Miteigentumsrecht einen Entschädigungsanspruch, weil der zurückgelassene Gatte das Haus alleine nutze. Entsprechend ihrem Eigentumsanteil bemesse sich der Anspruch nach der Hälfte der zu erzielenden Miete für ein vergleichbares Objekt. Unterstützt durch einen Sachverständigen setzte das Gericht den monatlichen Mietzins auf rund EUR 420,- fest und den Anteil der Kl. auf EUR 210,-.



Quelle: LG Coburg online


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